Mitten im Programm
Avantgarde/Kurzfilm, 2min
●
Regie
Handelt von und mit dem Objekt der Leinwand.
Eine Klinge.
Die Klimaanlage des Kinos geht an.
Das unsichtbare und zugleich "oh" doch so sichtbare weiße Rechteck wird angestarrt – aber in seiner Funktion als Reflektionsfläche. Das Objekt selbst – der Stoff, der Kunststoff, die Aufhängung, die Flecken – entgeht dabei der Aufmerksamkeit, liegt ja auch nicht im Fokus.
Als Studentin des bewegten Bildes ist eine Kinoleinwand der Sehnsuchtsort der Präsentation. Oft sind die Resultate der eigenen Produktionen jedoch nicht präsentierbar. Der Prozess des Konzeptierens, Produzierens, Zeigens – zäh. Mitunter entsteht eine Frustration, die durch omnipräsente bildwiedergebende oder -erzeugende Apparaturen angeheizt wird und durchaus in der Folge den Wunsch nach Zerstörung auslösen kann. Dieses weiße Rechteck am Ende langer schwarzer Säle provoziert. Horror vacui.
Screening im Rahmen von mumok kino – Exkursion: Kino
Eine Zusammenstellung von Video und Videoinstallation/Akademie der bildenden Künste Wien.
Arbeiten von KünstlerInnen, die das Bewegtbild meist in installativen Zusammenhängen verorten. Die Verlagerung dieser Filme in ein kinematografisches Setting thematisiert das Zusammenspiel von Raum und Projektion, die Ökonomien der Aufmerk- samkeit sowie die sozialen und institutionellen Bedingungen filmischer Rezeption.
Filme und Videos von: Adnan Balet, Johannes Bögle, Melanie Ender, Philipp Fleischmann, Signe Frederiksen, Julie Gufler, Frank Hagen, Kilian Immervoll, Katharina Kantner, Liesa Kovacs, Madis Luik, Susanne Miggitsch, Malene Nielsen, Simona Obholzer, Maria Otter, Bianca Pospischek, Paran Pour, Nick Prokesch, Claudia Rohrauer, Barak Rotem, Diana Ruisz, Laura Schreiner, Katharina Senn, Anna Spanlang, Bernhard Staudinger, Stefan Wurmitzer, Sofia Zabranovic und Antoinette Zwirchmayr.
Mitten im Programm
Avantgarde/Kurzfilm, 2min
●
Regie
Handelt von und mit dem Objekt der Leinwand.
Eine Klinge.
Die Klimaanlage des Kinos geht an.
Das unsichtbare und zugleich "oh" doch so sichtbare weiße Rechteck wird angestarrt – aber in seiner Funktion als Reflektionsfläche. Das Objekt selbst – der Stoff, der Kunststoff, die Aufhängung, die Flecken – entgeht dabei der Aufmerksamkeit, liegt ja auch nicht im Fokus.
Als Studentin des bewegten Bildes ist eine Kinoleinwand der Sehnsuchtsort der Präsentation. Oft sind die Resultate der eigenen Produktionen jedoch nicht präsentierbar. Der Prozess des Konzeptierens, Produzierens, Zeigens – zäh. Mitunter entsteht eine Frustration, die durch omnipräsente bildwiedergebende oder -erzeugende Apparaturen angeheizt wird und durchaus in der Folge den Wunsch nach Zerstörung auslösen kann. Dieses weiße Rechteck am Ende langer schwarzer Säle provoziert. Horror vacui.
Screening im Rahmen von mumok kino – Exkursion: Kino
Eine Zusammenstellung von Video und Videoinstallation/Akademie der bildenden Künste Wien.
Arbeiten von KünstlerInnen, die das Bewegtbild meist in installativen Zusammenhängen verorten. Die Verlagerung dieser Filme in ein kinematografisches Setting thematisiert das Zusammenspiel von Raum und Projektion, die Ökonomien der Aufmerk- samkeit sowie die sozialen und institutionellen Bedingungen filmischer Rezeption.
Filme und Videos von: Adnan Balet, Johannes Bögle, Melanie Ender, Philipp Fleischmann, Signe Frederiksen, Julie Gufler, Frank Hagen, Kilian Immervoll, Katharina Kantner, Liesa Kovacs, Madis Luik, Susanne Miggitsch, Malene Nielsen, Simona Obholzer, Maria Otter, Bianca Pospischek, Paran Pour, Nick Prokesch, Claudia Rohrauer, Barak Rotem, Diana Ruisz, Laura Schreiner, Katharina Senn, Anna Spanlang, Bernhard Staudinger, Stefan Wurmitzer, Sofia Zabranovic und Antoinette Zwirchmayr.
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